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VOD-Nachrichten


25.02.2016

Bayerisches Staatsministerium: HP-Erlaubnis für Physiotherapeuten zur Osteopathieausübung unerlässlich / VOD fordert eigenständigen Beruf: HP-Status sagt nichts über Qualifikation aus



Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ist der Auffassung, dass Osteopathie „einheitlich zu betrachten, eine Differenzierung nach den verschiedenen Unterarten der Osteopathie nicht praktikabel ist und für die Ausübung der Osteopathie die allgemeine Heilpraktikererlaubnis zu fordern ist“. Zudem vertritt das Staatsministerium die Meinung, dass Physiotherapeuten ohne die allgemeine HP-Erlaubnis Osteopathie auch nicht auf ärztliche Anordnung ausüben dürften und verweist dabei auf das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf vom 08.09.2015. Kreisverwaltungsbehörden der Oberpfalz haben die in ihrem Zuständigkeitsbereich niedergelassenen Physiotherapeuten darüber in Kenntnis gesetzt.
 
Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. sieht zwar aufgrund der kürzlich durch das OLG Düsseldorf bestätigten Rechtslage in der Heilpraktikererlaubnis derzeit eine rechtliche Notwendigkeit. Dies sollte aber nicht davon ablenken, dass es „dringend eine gesetzliche Regelung zur Anerkennung des Berufs Osteopath braucht, da allein der Heilpraktikerstatus nichts über die Qualifikation eines Osteopathen aussagt“, unterstreicht Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann M.Sc. (USA) und betont: „Ein Verband, der den Beruf des Osteopathen vertritt, darf den Heilpraktikerstatus niemals mit dem Beruf des Osteopathen verknüpfen.“
 
Der VOD fordert daher gemeinsam mit den der Konsensgruppe Osteopathie angeschlossenen Fachgesellschaften die gesetzliche Anerkennung des Berufs des Osteopathen auf Bundesebene.

Link: osteopathie.de/n1456418400



Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
Untere Albrechtstr. 15 - D-65185 Wiesbaden
Tel. 0611 5808975 0 - Fax 0611 5808975 17
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