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VOD-Nachrichten


13.05.2016

Riesenerfolg für die Osteopathie: Gesundheitsstaatssekretäre der Länder stimmen für Osteopathen-Berufsgesetz



Ein riesiger Erfolg für die Osteopathie: Die Gesundheitsstaatssekretäre der Länder haben am Mittwoch bei ihrer Konferenz in Güstrow nach Angaben der Ärzte Zeitung einem Antrag des Saarlandes zugestimmt, das Berufsbild des Osteopathen durch ein eigenes Berufsgesetz zu regeln (http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/article/911307/saarland-macht-druck-blankoverordnung-physiotherapeuten.html). Das zweitägige Treffen der Staatssekretäre war die Vorbereitung zur 89. Gesundheitsministerkonferenz in Rostock-Warnemünde Ende Juni.

„Jetzt sehen wir die ersten Früchte unserer langjährigen unermüdlichen Arbeit“, freut sich die Vorsitzende des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V., Prof. Marina Fuhrmann M.Sc. (USA), und betont: „Man sieht: Allen Pessimisten zum Trotz verspricht nur die stringente Verfolgung eines Ziels Erfolg. Und es ist keine Utopie, weiter an unserem erklärten und einzigen Ziel festzuhalten, kompromisslos ein eigenes Berufsbild zu erlangen!“ Der VOD setzt sich seit mehr als 20 Jahren für die Berufsanerkennung und Qualitätssicherung der Osteopathie ein.
 
Der saarländische Gesundheitsstaatssekretär Stephan Kolling hatte am 6. Mai im Mittelrhein-Tageblatt (http://www.mittelrhein-tageblatt.de/saarland-saarbruecken-gesundheitsstaatssekretaer-stephan-kolling-will-gesundheitsberufe-deutlich-staerken-13428) öffentlich einen Regelungsbedarf für die Osteopathie geltend gemacht. Es müsse klar sein, welche Ausbildung ein Osteopath durchlaufen und welche Qualifikation er nachweisen muss. Die Ausübung der Osteopathie ohne Heilpraktikererlaubnis stelle einen Straftatbestand dar. „Das kann nicht hingenommen werden. Wir müssen Rechtsklarheit schaffen und dürfen die Osteopathen nicht im strafbewehrten Raum stehen lassen“, so Kolling. Osteopathie sei kein Teil der Physiotherapie, und auch ein eingeschränkter Heilpraktiker Physiotherapie könne daher keine Tätigkeitsgrundlage sein. Auch die Delegierbarkeit von Osteopathie sei höchst umstritten. Die diesbezügliche Unsicherheit müsse dringend beseitigt werden, unterstrich Kolling und griff damit die Forderungen des VOD nach Rechtssicherheit für Patienten und Osteopathen auf.
Der Initiative des Saarlandes haben sich nun die Staatssekretäre der übrigen Bundesländer angeschlossen.

Link: osteopathie.de/n1463175420



Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
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