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VOD-Nachrichten


17.06.2016

Bayern spricht sich für Osteopathen-Berufsgesetz aus / Übergangslösung für Physiotherapeuten mit langjähriger Osteopathieausbildung



Die bayerische Landesregierung hält die Schaffung eines Berufsgesetzes für Osteopathen auf Bundesebene für unumgänglich, um Ausbildungsumfang und -inhalt zum Schutz der Patienten einheitlich zu regeln. Bis dahin sollten Physiotherapeuten, die osteopathisch arbeiten möchten, die Heilpraktikererlaubnis erwerben. Da dies wegen der großen Nachfrage bei den Gesundheitsämtern jedoch nicht immer kurzfristig möglich sei, werde als „Übergangslösung“ geduldet, dass Physiotherapeuten mit einer Osteopathieausbildung von mindestens 1350 Stunden auf ärztliche Anordnung Osteopathie ausüben dürfen, um „ein faktisches Berufsverbot zu vermeiden“. Das teilt der zuständige Ministerialrat des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege in einem dem Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. vorliegenden Schreiben vom 08. Juni 2016 mit. Auch wenn völlig unklar ist, wie die von Seiten der Regierung vorgeschlagene „Übergangslösung“ Physiotherapeuten beispielweise davor schützen soll, wenn die Haftpflichtversicherung wegen Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz nicht greift, begrüßt der VOD, dass seine langjährige Forderung nach einem Berufsgesetz nun auch von Bayern aufgegriffen wird. „Unsere Arbeit trägt langsam Früchte“, unterstreicht VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann M.Sc. (USA).

Link: osteopathie.de/n1466180760



Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
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