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VOD-Nachrichten


01.10.2016

„Gemeinsam am Ziel der Berufsanerkennung festhalten!“



Mit einem informativen Vortrag zur aktuellen Berufspolitik eröffnete VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann M.Sc. (USA) auf Wunsch der Mitglieder den zweiten Tag des 19. Internationalen Osteopathie-Kongresses in Bad Nauheim. Sie beleuchtete die derzeitige undurchsichtige und sich widersprechende Lage der Osteopathie aus Perspektive des Patienten, des Osteopathen und des Krankenkassenmitarbeiters und unterstrich: „Die bedeutendste Errungenschaft des letzten Jahres war es, dass alle nichtärztlichen Osteopathieverbände gemeinsam ein Ziel verfolgen.“ 
Die anschließenden Vorträge beschäftigten sich mit der laut Weltgesundheits-organisation (WHO) „größten Epidemie der Menschheit“, sprich kardiovaskulären Erkrankungen und ihrer Prävention (Alison Brown DO), Dr. Stills Theorie der Unsterblichkeit (Peter Cockhill DO), der Dynamik der Flüssigkeiten im Zentralen Nervensystem,
Alzheimer und Möglichkeiten der Osteopathie (Sibyl Grundberg DO) sowie einer Studie über die Behandlung älterer Menschen im internationalen osteopathischen Zentrum im französischen St. Etienne mit Erhebungen über 35 813 Patienten über 65 Jahren (Jean-Jacques Papassin DO). Deutlich wurde, wie stark die Behandlung älterer Menschen in der Zukunft in den Blickpunkt rücken wird:
Laut WHO wird die Alterung der Weltbevölkerung kontinuierlich zunehmen; bis zum Jahr 2050 werde die Zahl der über 80-Jährigen weltweit um das 3,5 -fache auf 446 Millionen steigen. Und bereits 2020 werde erstmals in der menschlichen Geschichte die Zahl der über 60-Jährigen die unter Fünfjährigen unterschreiten. 
In der Mittagspause hatte Rechtsexpertin Dr. Sylke Wagner-Burkard über „Haftungsrisiken in der Praxis“ aufgeklärt.
Wie der Bewegungsradius der Senioren durch rhythmische Techniken erhalten, Gebärmuttersenkungen präventiv vermieden oder das kardiovaskuläre System durch Osteopathie gestärkt werden kann, erlernten die Kongress-Teilnehmer am Nachmittag in Workshops.
Ausgeklungen ist der zweite Kongresstag bei einem festlichen Abend und einem gemeinsamen Essen mit der feierlichen Ehrung der neun DOs: Dagmar Sibbing, Bettina Hasemann, Uta Kramer, Thomas Lange, Thomas Liedl, Kathrin Pinter, Andreas Lynen, Meike Schömitz und Maik Vahle. Jason Haxton, Leiter des Museum of Osteopathic Medicine in Kirksville, sprach mit ihnen den osteopathischen Eid. Unvergleichlich – wie in jedem Jahr – die Bewegungsfreude: Innerhalb von wenigen Minuten füllte sich die Tanzfläche und leerte sich nicht bis weit nach Mitternacht.

Link: osteopathie.de/n1475358600



Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
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