druckkopf
  Suchen:
• Kontakt     • Impressum     • Datenschutz     • Map     

VOD-Nachrichten


16.01.2017

Dank Osteopathie schnell fit für Höchstleistungen



Interview mit Skirennläuferin, Olympiasiegerin und Vize-Weltmeisterin Viktoria Rebensburg
 
Als Skirennläuferin, Olympiasiegerin und Vize-Weltmeisterin im Riesenslalom ist Viktoria Rebensburg extremen körperlichen Belastungen ausgesetzt. Seit Jahren lässt sie sich vom Mitglied des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V., dem Osteopathen und Heilpraktiker Martin Auracher, und dem Heilpraktiker Max Merkel im Osteozentrum Schliersee behandeln. In einem Interview spricht die gebürtige Kreutherin über die Bedeutung von Osteopathie und Chiropraktik für ihr Leben als Leistungssportlerin.
Skirennläuferin Viktoria Rebensburg setzt auf Osteopathie. Foto: Acta7
Skirennläuferin Viktoria Rebensburg setzt auf Osteopathie. Foto: Acta7
VOD: Frau Rebensburg, welche Rolle spielt die Osteopathie in Ihrem Leben als Leistungssportlerin?
Viktoria Rebensburg:  Als Skirennfahrerin setzte ich meinen Körper in der Vorbereitungsphase und vor allem unter der Saison sehr hohen Belastungen aus und auch das Verletzungsrisiko in unserem Sport ist sehr hoch. Deshalb ist für mich eine regelmäßige therapeutische Begleitung sehr wichtig. Mit der Osteopathie habe ich eine Behandlungsmethode gefunden, dank der ich das hohe Trainings- und Wettkampfpensum körperlich sehr gut bewältigen und dabei immer wieder Höchstleistungen erbringen kann. Und auch nach meinen Verletzungen hat mir der ganzheitliche Ansatz immer geholfen schnell wieder fit zu werden und mit gutem Gefühl auf die Skier zurückzukehren.
 
Osteopath Martin Auracher (li.) und Chiropraktiker Max Merkel aus dem Osteozentrum Schliersee behandeln die Olympiasiegerin und Vize-Weltmeisterin schon seit 2006. Foto: Osteozentrum Schliersee
Osteopath Martin Auracher (li.) und Chiropraktiker Max Merkel aus dem Osteozentrum Schliersee behandeln die Olympiasiegerin und Vize-Weltmeisterin schon seit 2006. Foto: Osteozentrum Schliersee
VOD: Wie lange legen Sie sich schon vertrauensvoll in die Hände von Herrn Auracher und Herrn Merkel?
Viktoria Rebensburg:  Sehr lange. Ich bin seit meinem ersten Weltcup-Rennen regelmäßig bei Max Merkel und Martin Auracher in Behandlung. Das war im Dezember 2006.
 
VOD: Wie oft werden Sie von den beiden untersucht und behandelt?
Viktoria Rebensburg: Bei Verletzungen, wie in diesem Herbst (Tibiakopffraktur) täglich, weil die beiden dann mein Reha Programm ausarbeiten und mit osteopathischen und chiropraktischen Behandlungen kombinieren. Das bedeutet viele Stunden Therapie und Training pro Tag. Ansonsten planen wir die Behandlungen in Abstimmung mit meinem Trainings- und Wettkampfkalender. Oftmals ist das dann auch recht kurzfristig, teilweise auch am Wochenende. Da bin ich sehr dankbar für ihre Flexibilität und Spontaneität.
 
VOD: Wobei konnte die Osteopathie Ihnen schon konkret helfen?
Viktoria Rebensburg:  In erster Linie natürlich bisher vor allem bei körperlichen Beschwerden, wie bei Blockaden, Verspannungen oder nach Verletzungen wie dem Schienbeinkopfbruch im Reha-Prozess. Aber auch bei Infekten, die durch die hohe Belastung und die vielen Reisetage und Ortswechsel nicht ausbleiben haben mir die osteopathischen Behandlungen schon oft sehr geholfen.
Das konkreteste Ziel nach ihrer Verletzung ist für Viktoria Rebensburg der Kampf um die Medaillen bei der WM in St. Moritz im Februar. Foto: Acta7
Das konkreteste Ziel nach ihrer Verletzung ist für Viktoria Rebensburg der Kampf um die Medaillen bei der WM in St. Moritz im Februar. Foto: Acta7
VOD: Wie würden Sie Osteopathie mit Ihren eigenen Worten beschreiben?
Viktoria Rebensburg: Osteopathie ist eine ganzheitliche Medizin, die den Körper als komplette Einheit betrachtet.  Das gefällt mir daran besonders gut. Es bedeutet in der Praxis, dass nicht nur meine Verletzung zum Beispiel am Knie isoliert behandelt wird, sondern mein ganzes „System“ einbezogen wird. Als Leistungssportlerin habe ich natürlich ein recht gutes Körpergefühl. Trotzdem fasziniert es mich nach zehn Jahren immer wieder neu, welche komplexen Zusammenhänge mir Max und Martin aufzeigen können und wie z.B. am Ende durch eine Blockade im Sprunggelenk alles bis zur Halswirbelsäule verschoben sein kann und wieder ins Lot gebracht werden muss. 
 
VOD: Welche Ziele haben Sie sich nach Ihrem Schienbeinkopfbruch für die Saison 2016/2017 gesetzt?
Viktoria Rebensburg: Seit Ende November bin ich wieder zurück im Weltcup. Jetzt gilt es, als erstes den Trainingsrückstand wieder wett zu machen und wieder meinen Rhythmus und die Sicherheit in allen drei Disziplinen zurückzugewinnen. Das konkreteste Ziel ist, zur WM in St. Moritz im Februar 2017 topfit zu sein, um dann dort um Medaillen mitfahren zu können.
 
VOD: Dafür wünschen wir Ihnen viel Erfolg, vielen Dank für das Interview!

Link: osteopathie.de/n1484556840



Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
Untere Albrechtstr. 15 - D-65185 Wiesbaden
Tel. 0611 5808975 0 - Fax 0611 5808975 17
Email gs.wiesbaden@osteopathie.de - www.osteopathie.de