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VOD-Nachrichten


03.04.2017

VOD: Berufsgesetz bleibt Thema auch nach der Bundestagswahl



Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. setzt sich dafür ein, das Berufsgesetz für Osteopathen auf die parlamentarische Agenda für die nächste Legislaturperiode zu bringen. Bis zur Bundestagswahl werden die Vertreter des VOD ihre intensive Arbeit mit den aktuell zuständigen Ministern, Fraktionsvertretern und Bundestagsabgeordneten fortführen. Erst kürzlich hat der Verband an einer Diskussionsrunde der CDU/CSU-Fraktion in Berlin teilgenommen. Im Rahmen der Veranstaltung mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Fraktionschef Volker Kauder  (Link) hat Maria Michalk, Obfrau der CDU/CSU im Gesundheitsausschuss, den Teilnehmern in ihrem Schlusswort eindeutig zugesagt, dass alle Gesundheitsberufe in der nächsten Legislaturperiode neu geregelt, nicht-ärztliche Berufe gestärkt und Berufsbilder im Einzelnen definiert würden.
 
Gemeinsam mit dem BVO und der Konsensgruppe Osteopathie leistet der VOD in Berlin und in den Ländern weiter Überzeugungsarbeit. Ein aktueller Erfolg: In einem Schreiben des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) vom 20. Dezember 2016, aus dem das Niedersächsische Gesundheitsministerium als Antwort auf eine Kleine Anfrage zitiert, bestätigt das BGM noch einmal, dass die Osteopathie nicht lediglich als Teil der Physiotherapie betrachtet wird und werden soll. Stattdessen erscheint es für das BMG sinnvoll, Osteopathie als einen Teil der Komplementärmedizin entsprechend zu berücksichtigen. Dies entspricht den Rückmeldungen, die der VOD aus dem Gesundheitsausschuss des Bundestages erhält.
 
Gleichzeitig macht das Ministerium in diesem Schreiben laut dem Niedersächsischen Gesundheitsministerium deutlich, dass ein Berufsgesetz für Osteopathen eng mit der Wirksamkeit der Osteopathie verknüpft ist. „Die Koppelung der Anerkennung mit der Evidenz der Osteopathie sehen wir als Aufforderung und Ansporn, als Osteopathen und Ausbilder evidenzbasierte Studien weiter voranzutreiben und unsere Initiativen in Sachen Forschung zu intensivieren“, so VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann und unterstreicht, dass auch andere Berufe, die nicht vollumfänglich evidenzbasiert untermauert sind, bereits geregelt sind.

Link: osteopathie.de/n1491237360



Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
Untere Albrechtstr. 15 - D-65185 Wiesbaden
Tel. 0611 5808975 0 - Fax 0611 5808975 17
Email gs.wiesbaden@osteopathie.de - www.osteopathie.de