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Pressemitteilungen


05.10.2010

330 Teilnehmer beim Internationalen Kongress der Osteopathen in Hamburg

Riesen-Interesse an Osteopathie: 230 Zuhörer beim Patientenforum

Hamburg. Riesenandrang beim Osteopathie-Forum: Rund 230 Interessierte aus Hamburg und Umgebung sind am Wochenende in den Hörsaal N55 auf das Gelände des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf (UKE) gekommen, um mehr über Osteopathie zu erfahren. Vier Experten-Vorträge und die Gelegenheit, eigene Fragen zu der immer stärker gefragten manuellen ganzheitlichen Behandlungsmethode zu stellen, stießen auf eine überwältigende Resonanz.

Das dreistündige Forum war Teil des 13. Internationalen Kongresses des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V., der vom 30. September bis 03. Oktober erstmals in der Hansestadt stattgefunden hat. 330 Osteopathen aus Deutschland und dem europäischen Ausland beschäftigten sich in Fachvorträgen und Workshops von renommierten Dozenten mit den Schwerpunktthemen „Osteopathie bei Kindern“ und „Osteopathie und Wissenschaft“. Osteopathen betrachten den menschlichen Körper als untrennbare Einheit, untersuchen und therapieren ihn ausschließlich mit ihren Händen und suchen nach den Ursachen der Beschwerden. Grundlage hierfür  ist eine genaue Kenntnis der menschlichen Anatomie und Physiologie. Dabei versteht sich die Osteopathie als eine die Schulmedizin sinnvoll ergänzende Form der Therapie.

„Ich freue mich über diesen gelungenen Kongress und das große Interesse an unserem Forum und hoffe, dass wir der Vereinheitlichung der Osteopathie-Ausbildung und der Anerkennung des Osteopathen als eigenständiger Beruf in Deutschland einen Schritt näher gekommen sind“, so die VOD-Vorsitzende Marina Fuhrmann. Zurzeit ist die Osteopathie Teil der Heilkunde und darf nur von Ärzten und Heilpraktikern im Primärkontakt ausgeübt werden. Das Bemühen um eine Vereinheitlichung der Ausbildungsstandards und eine wissenschaftliche Fundierung der theoretischen Konzepte begrüßte auch die Leiterin der Abteilung Gesundheit der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Hildegard Esser, als Vertretung für den Schirmherren, Hamburgs Ersten Bürgermeister Christoph Ahlhaus, in ihrem Grußwort. Der zweite Schirmherr, Prof. Dr. med. Udo Schumacher, Direktor des Instituts für Anatomie am UKE, hieß die Osteopathen herzlich in „seinem“ Vorlesungssaal willkommen und sagte anerkennend: „Ich habe oft den Eindruck, Osteopathen kennen sich in der Anatomie des Bewegungsapparates besser aus als Mediziner.“

Zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen hatte Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Resch, D.O. h.c., im Gepäck. Der Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung in Bad Elster wies auf Studien hin, die Erfolge der Osteopathie bei der Behandlung von Tinnitus, chronischer Rhinosinusitis, Schulterschmerz, dem Reizdarmsyndrom sowie für eine verkürzte und weniger schmerzhafte Geburt aufweisen können. Wie erfolgreich Osteopathie bei Neu- und Frühgeborenen, bei Schwangeren und Kleinkindern anwendbar ist, wurde in diversen Vorträgen deutlich.

Der 14. Internationale Kongress des Verbandes der Osteopathen Deutschland wird erstmals gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteopathische Medizin (DGOM) vom 29.September bis 03. Oktober 2011 in Potsdam stattfinden.

Informationen:

Verband der Osteopathen Deutschland e.V.
Untere Albrechtstraße 15
65185 Wiesbaden
Telefon: 0 611 / 9 10 36 61
info@osteopathie.de
www.osteopathie.de


Ansprechpartnerin für die Presse: 
Michaela Wehr,
Tel. 0 15 20 / 2 14 71 05
E-Mail: presse@osteopathie.de

Link: osteopathie.de/pm1286292720



Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
Untere Albrechtstr. 15 - D-65185 Wiesbaden
Tel. 0611 5808975 0 - Fax 0611 5808975 17
Email gs.wiesbaden@osteopathie.de - www.osteopathie.de