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Pressemitteilungen


31.03.2014

Osteopathie: Die denkenden Finger / Kongress 2014 in Bad Nauheim

Pressemitteilung

17. Internationaler Osteopathie-Kongress in Bad Nauheim

Osteopathie: Die denkenden Finger

Bad Nauheim. Mit Fingerspitzengefühl auf der Suche nach der Gesundheit: Das sind mehrere hundert Osteopathen aus dem In- und Ausland, die vom 03. bis 05. Oktober 2014 unter der Schirmherrschaft von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier erstmals in Bad Nauheim tagen. Das Thema des 17. Internationalen Kongress des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. lautet „Dr. Sutherland’s Vision“. 

Osteopathie als eigenständiges medizinisches Diagnose- und Behandlungssystem betrachtet den Patienten als Ganzes. Osteopathen untersuchen und therapieren ausschließlich mit ihren Händen; dabei steht die Suche nach den Ursachen der Beschwerden im Vordergrund. Grundlage hierfür ist eine genaue Kenntnis der menschlichen Anatomie und Physiologie. Osteopathie gilt als eine die Schulmedizin sinnvoll ergänzende Form der Medizin, deren Wirkung auch die Stiftung Warentest kürzlich durch „verdeckte Tester“ als positiv beschrieb (
http://www.test.de/Osteopathie-Hilfe-mit-sanftem-Druck-4505272-0/). 
Sie wurde 1814, also vor exakt 140 Jahren, von Dr. Andrew Taylor Still in Amerika begründet.

„Ich freue mich, dass der Kongress nach mehreren Jahren an verschiedenen Orten  Deutschlands nun wieder in Hessen stattfindet, dem Heimatland des Verbandes der Osteopathen Deutschlands“, so VOD-Vorstandsmitglied und Kongress-Organisatorin Ulrike von Tümpling D.O.®. 

Referenten und Workshop-Leiter aus Großbritannien und Deutschland beschäftigen sich drei Tage lang im Bad Nauheimer Hotel Dolce intensiv mit der Lehre Dr. William Garner Sutherlands. Der Amerikaner (1873-1954) war ein Schüler des Osteopathie-Begründers Dr. Andrew Taylor Still und widmete sich der Erforschung der Schädelknochen. Die Suche nach dem Unsichtbaren wurde zum Leitmotiv seines Lebens. Dr. Sutherland übertrug das Konzept der traditionellen Osteopathie auf die Schädelknochen, entwickelte extrem feine Techniken und begründete damit das Konzept des kranialen Bereichs der Osteopathie. In Dr. Sutherlands Benennung der Spiritualität zeigt er sich ganz in der Tradition von Dr. Still. Er sah seine Methode als integralen Bestandteil der traditionellen Osteopathie und nicht als eigenständige Behandlungsform. 

Als weiteres Highlight gilt die Präsentation neuester wissenschaftlicher Thesen im Bereich der Osteopathie vor der Akademie der Osteopathie (AfO) am Donnerstag, 2. Oktober, noch vor Beginn des Kongresses. 

Hintergrund: Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. zählt gegenwärtig mehr als 3500 Mitglieder und wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet. Der VOD verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf, informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD qualifiziert osteopathisch behandelnde Therapeuten. 


Link: osteopathie.de/pm1396252500



Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)
Untere Albrechtstr. 15 - D-65185 Wiesbaden
Tel. 0611 5808975 0 - Fax 0611 5808975 17
Email gs.wiesbaden@osteopathie.de - www.osteopathie.de