
Ein besonderer Tag und ein starkes Signal für die Osteopathie: Am 28. April wurde unser Kollege und Beiratsmitglied Albrecht K. Kaiser M.Sc. (USA), D.O. zum Professor für Osteopathie und ihre Philosophie an der Hochschule Fresenius in Köln berufen.
Wie der Prodekan des Fachbereichs Gesundheit und Soziales, Prof. Dr. Elmar Peuker M.Sc., in seiner Begrüßung hervorhob, ist eine solche akademische Zeremonie nicht nur Ausdruck gelebter Hochschulkultur, sondern zugleich ein klarer Auftrag zur Vertiefung der studentischen Lehre.Rund 180 Gäste verfolgten die öffentliche Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Kaiser, die unter dem Titel „Lob der Osteopathie. Von der Ambiguität osteopathischen Seins in der Tastwelt“ stand. Darin beleuchtete er seine philosophische Forschung sowie seine Perspektive auf den Status der Osteopathie – sowohl historisch als auch in der Gegenwart.
Besonders betonte er die Bedeutung, Studierenden nicht nur die praktische Ausübung dieser „Kunstlehre“ zu vermitteln, sondern auch deren wissenschaftliche Grundlagen und erkenntnistheoretischen Rahmen zu reflektieren. Dies sei essenziell, um die osteopathische „Tastwelt“ weiter zu erforschen und zu verstehen.
Im Atrium der Hochschule kamen zahlreiche Weggefährtinnen, Kollegen, Familienangehörige, Freunde sowie Mitglieder der Hochschule zusammen, um diesen besonderen Anlass zu würdigen.
Bei der Übergabe der Berufungsurkunde unterstrich der Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Thomas Wolf, wie wichtig es sei, neben der evidenzbasierten Forschung auch in der Lehre ein tiefes Verständnis für das „TherapeutInnen-Sein“ zu vermitteln.
Ein zentraler Forschungsansatz von Prof. Dr. Kaiser an der Hochschule in Köln wird es sein, „der stummen Kommunikation in der osteopathischen Tastwelt eine ausweisbare Sprache zu geben“.
Unser Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) war durch Beiratsmitglied Daniela Bockius vor Ort vertreten und übermittelte die Glückwünsche im Namen des Vorstands.

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