
Wie eng Zahnmedizin und Osteopathie zusammenhängen können, zeigte ein spannendes Fortbildungswochenende des Verbands der Osteopathen Deutschland (VOD) in Wiesbaden. Die beiden Dozentinnen und Schwestern Angelika Willeitner und Michaela Brandner vermittelten den Teilnehmenden ihr über viele Jahre entwickeltes interdisziplinäres Konzept rund um Zahnheilkunde und Osteopathie.
Im Mittelpunkt standen die Verbindungen zwischen Kiefer, Muskulatur, Bändern und dem gesamten Körper. Anhand zahlreicher Fallbeispiele und Praxisfotos demonstrierten die Referentinnen Behandlungsmöglichkeiten und diskutierten gemeinsam mit den Teilnehmenden verschiedene therapeutische AnsätzeDabei ging es unter anderem um Fragen wie:
Welche Möglichkeiten bietet die Osteopathie bei Beschwerden im Kieferbereich? Welche Rolle spielt die Zahnmedizin? Und wie kann eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Osteopathinnen, Osteopathen sowie Zahnärztinnen und Zahnärzten aussehen?
Ziel des Kurses war es, den interdisziplinären Austausch zu stärken und das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Fachbereiche zu fördern. Osteopathie und Zahnmedizin könnten gerade bei komplexen Beschwerdebildern wichtige Impulse füreinander liefern.
Neben theoretischen Grundlagen wurden zahlreiche Inhalte auch praktisch geübt. Im Fokus standen unter anderem:
Die praxisnahe Vermittlung kam bei den Teilnehmenden sehr gut an. Ein Teilnehmer brachte seine Eindrücke treffend auf den Punkt:
„Ich habe schon vorher den Kiefer behandelt, aber eher global und nicht so spezifisch die einzelnen Strukturen. Jetzt habe ich konkrete Techniken für die Praxis an die Hand bekommen.“
Die Begeisterung war so groß, dass bereits während des Kurses nach weiteren Fortbildungen gefragt wurde. Umso mehr freut sich der VOD darauf, Angelika Willeitner und Michaela Brandner bereits im Oktober erneut in Wiesbaden begrüßen zu dürfen.

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